+ Anwendungsbereiche

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Rundfunk und Fernsehen:

  • Schalträume, Komplettvernetzung von Funkhäusern
  • Studio-Kreuzschienen
  • Übertragungstechnik


Produktions- und Nachvertonungsstudios:

  • Mischpult- und Studio-Kreuzschienen
  • Komplettverkabelung von Studiokomplexen
  • A/D-, D/A- und Formatwandlung


Theater, Konzert- und Konferenzsäle, Messegelände:

  • Verbindung von Tonstudios, Bühnen, Beschallung und anderen Bereichen
  • Vernetzung von Sälen und Gebäudekomplexen

Prinzip

NEXUS ist das vielseitige Audionetzwerk und Koppelfeldsystem für einen Einsatz als Mischpult- oder Studio-Kreuzschiene, für Schalträume, für Komplettvernetzungen von Funkhäusern, für Beschallungen, für Übertragungswagen und andere Gebiete der professionellen Audiotechnik

+ Vernetzung

NEXUS ermöglicht einen dezentralen Aufbau mit minimalem Verkabelungsaufwand und kostengünstigen Verbindungsmöglichkeiten per Glasfaserkabel. Distanzen von bis zu 100 km ohne Verlust der Audioqualität und des Systemtaktes sind möglich.
Die Glasfaserverbindungen sind bidirektional und übertragen insgesamt 256 Audiokanäle sowie Kommunikations- und Synchrondaten. Die Anzahl der Audiokanäle kann variieren: bspw. je 128 pro Richtung, 192/64 oder 64/192 Audiokanäle.

+ Bedienung

Die Bedienung von NEXUS erfolgt über PCs mit grafischer Oberfläche. Die NEXUS-Software ermöglicht ein intuitives Auffinden und Steuern aller Systemkomponenten. Alle Einstellungen sind speicherbar, Voreinstellungen können abgerufen werden. Ein PC ist nur für die Konfiguration von NEXUS notwendig, nicht für den laufenden Betrieb. Die Verbindung zwischen den NEXUS-Basisgeräten und einem PC kann via Ethernet, USB oder seriell erfolgen.

+ Systemgröße

NEXUS-Koppelfeldsysteme werden für jeden Kunden individuell konfiguriert und sind nachträglich erweiterbar. Über die Software können Anwender die Bestückung im Netzwerk eigenständig ändern. Die Software des Audionetzwerkes ist ausgelegt für bis zu 31 Basisgeräte sowie 4.096 Ein- und 4.096 Ausgänge.

+ Komponenten

NEXUS-Basisgeräte sind kompakte 19"-Rahmen mit Bauhöhen von 1, 3, 6, 9, 12 oder 15 HE. Sie können stationär oder mobil eingesetzt werden. Ein- und Ausgänge sind als 3-HE-Steckkarten ausgeführt. NEXUS-Basisgeräte werden im 4-TE-Raster mit Baugruppen bestückt: mit Eingangs- und Ausgangskarten für analoge und digitale Audiosignale, DSP-Karten für die Tonbearbeitung, Spezialbaugruppen für Daten- oder Schaltsignale und Glasfaserverbindungskarten zum Vernetzen der Basisgeräte untereinander.

+ Loudness-Metering

Stage Tec beteiligt sich aktiv an der Entwicklung der Loudness-Messung gemäß EBU-R 128. Dank einer neuen Generation von CPU-Karten (XCPU 09) sind drei unterschiedliche Messungen direkt in NEXUS implementiert: die momentane Lautheit, gemessen mit einer Integrationszeit von 400 ms, die Kurzzeit-Lautheit, gemessen mit einer Integrationszeit von 3 sec sowie die integrierte Lautheit, als eine manuell getriggerte Langzeit-Messung mit Gating-Funktion..

+ Audioqualität

Die patentierten TrueMatch-Wandler von Stage Tec stehen für ausgezeichnete Wandlertechnologie sowie perfekte Klangtreue und garantieren so eine unerreichte Audioqualität. Sie erreichen eine Dynamik von bis zu 158 dB (A) und ermöglichen eine naturgetreue Wandlung von analogen in digitale Signale.

+ Signalkonvertierung

Alle Audio-Baugruppen schreiben und lesen das interne 24-Bit-Audioformat des Zeitmultiplex-Bussystems. Audioeingänge jeden Typs können auf beliebige Audioausgänge von NEXUS geschaltet werden. Aufwendige, teure Formatkonvertierungen entfallen bei NEXUS.
Die Signalverteilung benötigt keine Signalverarbeitungs-Baugruppen. Doch wo eine Signalbearbeitung gewünscht ist, kann ein NEXUS-DSP geroutet werden — an jede beliebige Stelle und mit allen wichtigen Kontrollelementen für EQ, Delay, Dynamik, Fader…

+ Redundanz

NEXUS ist auf Sicherheit konzipiert: Die Systeme können mit größtmöglicher Redundanz ausgestattet werden, jedes Basisgerät verfügt über eine eigene Steuerbaugruppe. Zwischen den Basisgeräten können redundante Glasfaserverbindungen verlegt werden. Fällt eine Glasfaserverbindung aus, wird innerhalb eines Abtastwertes automatisch auf eine Reserveverbindung umgeschaltet. Auch die automatische Quellenwahl bei Ausfall der aktuellen Synchronquelle ist fester Bestandteil von NEXUS. Steht keine externe Ersatzquelle zur Verfügung, wird auf den internen Taktgenerator eines Basisgerätes umgeschaltet. Die Basisgeräte können mit redundanten Netzteilen bestückt werden, beispielsweise für den Betrieb an getrennten Stromkreisen.

+ Sicherheit

Das Konzept der »verteilten Intelligenz« verhindert bei Störungen den Gesamtausfall. Dank eines grafischen Alarmsystems sind Defekte sofort auffindbar. Die Interface-Baugruppen können im eingeschalteten Zustand knack- und störungsfrei ausgetauscht werden (»Hot Swap«). Jede neu gesteckte Karte ist innerhalb von wenigen Sekunden im System verfügbar.