Genf, Juni 2017: Stage Tec, der Berliner Hersteller von digitaler Audiotechnik, stattet den Übertragungswagen HD1 von Radio Télévision Suisse (RTS) mit sieben DSP-Baugruppen RMDQ (Platinum 2017 06 StageTec RTS RMDQ 1DSP) aus. Dank der Aufrüstung kann RTS nun ressourcenintensive Produktionsformate mit 128 Summenbussen bei 96 kHz problemlos umsetzen. Und dem acht Jahre alten AURUS-Mischpult stehen mehr als 800 Audiokanäle zur Verfügung.

Diese Ressourcen werden ab Ende Juni beim 51. Jazz Festival in Montreux gebraucht. Dort sollen die Konzerte im Jazz Lab in 24-bit-Auflösung mit 96 kHz gleichzeitig in Stereo und 5.1 Surround Sound gemischt werden. Der Testlauf im vergangenen Jahr mit der Audio-DSP-Einheit von Stage Tec hat so gut geklappt, dass nun sieben Audio-Processing-Baugruppen RMDQ 2017 06 StageTec RTS audio control roomdauerhaft in den HD1 eingebaut werden.

„Wir mischen unsere Produktionen in 5.1 und die Konfigurationen benötigen dann oft mehr als 200 Eingangskanäle. Mit der RMDQ-Baugruppe von Stage Tec ist das kein Problem.“, betont Yves-Alain Schneider, verantwortlich für die Tontechnik der Ü-Wagen-Flotte bei RTS. „Um auch in der Zukunft leistungsfähig sein zu können und alle Anforderungen bei Audiomischungen zu erfüllen, bringen wir unsere Ausstattung auf den neuesten Stand. Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass wir uns auf die Technik von Stage Tec verlassen können.“

Der hohe Standard bei den Audiomischungen von RTS in Montreux ist erforderlich, weil die Konzerte beim Jazzfestival aufgezeichnet und auf Vinyl, DVD und Blue-Ray-Disk 2017 06 StageTec RTS OB Vanveröffentlicht werden. Diverse TV- und Rundfunkstationen senden die Konzerte und auf der Webseite können sie auch gestreamt werden.

Aber nicht nur in Montreux profitiert RTS von der Aufrüstung mit der Audio-Processing-Baugruppe. Der HD1 ist ein Mehrzweck-Fahrzeug für Unterhaltungs-, Sport- und Musiksendungen, so dass auch die anderen Features, die die Audio-DSP-Einheit mit sich bringen, gut genutzt werden können. Zumal die Produktionszeiten immer kürzer werden und Automatisierungen in den Produktionsabläufen deshalb sehr begrüßt werden.