Berlin, Juli 2017: Stage Tec, der Berliner Hersteller von digitaler Audiotechnik, hat einen mehrjährigen Patentstreit gegen das Patent „Vorrichtung und Verfahren zur Nutzung von Audio-Plugins in einem Mischpult“ gewonnen. Das wurde vom 20. Senat des Bundespatentgerichts Anfang Juli entschieden. Das Patent war 2007 von der Lawo AG angemeldet worden. Im Laufe des Verfahrens hatten mehrere internationale Hersteller von Audiomischpulten den Verdacht, dass hier bereits bekanntes 2017 07 StageTec PatentstreitWissen unter Schutz gestellt werden sollte. Stage Tec hat als einzige Firma das Verfahren konsequent betrieben und auch den Weg vor das Bundespatentgericht nicht gescheut.

Im Rechtsverfahren konnte geltend gemacht werden, dass schon CANTUS, Stage Tec’s erstes Mischpult von 1994, auf Software-Modulen beruhte, die mit Hilfe einer Bediengrafik in den Audiokanal eines Mischpultes gezogen wurden. Die benötigten Parameter der jeweiligen Software-Module werden dann automatisch generiert. Im Audiokanal können diese Parameter dann angezeigt und bedient, aber auch abgespeichert und erneut geladen werden.

„Durch den Entscheid des Bundespatentgerichts ist es nun wieder allen Herstellern von Audiomischpulten möglich, Plugins bestmöglich zu integrieren“, freut sich Helmut Jahne, Geschäftsführer von Stage Tec. „Damit wird eine nutzerfreundliche Arbeitsumgebung geschaffen, der einer optimalen Verschmelzung von klassischen Audiomischpulten und Digitalen-Audio-Workstations (DAW) entspricht.“