+ Redundanz

Das AURATUS-NEXUS-Audiosystem erlaubt den parallelen Einsatz einer Vielzahl von Ressourcen:

  • Glasfaserverbindungen — Zwischen AURATUS und den NEXUS-Basisgeräten können redundante Glasfaserverbindungen verlegt werden. Fällt eine Glasfaserverbindung aus, wird innerhalb eines Abtastwertes automatisch auf eine Reserveverbindung umgeschaltet.
  • Synchronquellen — Die automatische Quellenwahl bei Ausfall der aktuellen Synchronquelle ist fester Bestandteil von NEXUS. Steht keine externe Ersatzquelle mehr zur Verfügung, so wird auf den internen Taktgenerator eines Basisgerätes umgeschaltet.
  • Netzteile — Basisgeräte können mit redundanten Netzteilen bestückt werden, beispielsweise für den Betrieb an getrennten Stromkreisen. Fällt ein Netzteil (oder seine Stromversorgung) aus, so erfolgt die Versorgungsübernahme unterbrechungsfrei durch ein Reservenetzteil.

AURATUS verfügt über eine eigene redundante Stromversorgung.

+ Systemüberwachung mit SNMP

SNMP, das Simple Network Management Protocol, wird in vielen Firmen als zentrales Managementprogramm zur Systemüberwachung von Routern, Computern, Servern, u.ä. benutzt. Auch NEXUS-Netzwerke lassen sich mit SNMP überwachen. Als Bindeglied zwischen NEXUS und SNMP fungiert das Kommunikationsinterface XCI. Diese Karte stellt dem SNMP-Manager neben allgemeinen Informationen, z.B. die Anzahl der Basisgeräte, vor allem sämtliche Fehlermeldungen des NEXUS-Netzes zur Verfügung. Dabei können auch NEXUS-Logikfunktionen in die Generierung von Meldungen an SNMP einbezogen werden. Jeder Event, der über die Logikfunktionen erfassbar ist, kann auch über SNMP gemeldet werden.

+ Eigenes Betriebssystem

AuratusDas gesamte AURATUS-NEXUS-System basiert sowohl hardware- als auch softwareseitig auf eigenständigen Stage-Tec-Entwicklungen. Für die Steuerung seiner Pulte hat Stage Tec ein eigenes Betriebssytem entwickelt und optimiert. Das ist betriebssicher, macht unabhängig von anderen Herstellern und bringt Vorteile in der Wartung.
Für die Bedienung des Offline-Editors wird Windows verwendet.

+ NEXUS: Sicherheit mit verteiltem System

Das Konzept der »verteilten Intelligenz« verhindert bei Störungen den Gesamtausfall. Dank eines grafischen Alarmsystems sind Defekte sofort auffindbar. Die Interface-Baugruppen können im eingeschalteten Zustand knack- und störungsfrei ausgetauscht werden (»Hot Swap«). Jede ausgetauschte Karte ist innerhalb von wenigen Sekunden im System verfügbar.

+ Synchronisation

Alle AURATUS-Audioprozessoren und NEXUS-Basisgeräte des Gesamtsystems synchronisieren sich immer auf eine gemeinsame Taktquelle. Die Glasfaserverbindungen verteilen den Synchrontakt im System, sodass eine separate Wordclock-Verteilung entfällt.
AURATUS und NEXUS laufen mit den in der Praxis üblichen Abtastfrequenzen von 44,1, 48, 88,2 und 96 kHz.
Die NEXUS-Steuerkarte (XCPU) ist mit Präzisions-WCL-Generatoren ausgestattet, die als Studio-Masterclock eingesetzt werden können.

+ Einschaltverhalten

Im AURATUS-Mischpultsystem sind auch beim längsten Stromausfall alle Daten sicher und gehen nicht verloren. Die Konsole nimmt nach dem Stromausfall innerhalb weniger Sekunden ihren letzten Zustand wieder ein und erlaubt dann schon eine volle Bedienbarkeit. 

Die NEXUS-Basisgeräte und damit auch das gesamte Koppelfeldsystem sind nach dem Einschalten oder nach Stromausfällen innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit und nehmen ihren letzten Zustand wieder ein (Datenerhalt). Systemeinstellungen und Signalverteilung sind Teil dieses Datenerhalts.

+ Glasfaserverbindungen

Der Einsatz von Glasfaserkabeln für die Steuerung und Verteilung von Audiosignalen, Steuerdaten und Wordclock vereinfacht die Installation und macht das Audiosystem unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störeinflüssen und Erdschleifen.

AURATUS kommuniziert über eine einfach zu ersetzende, kostengünstige RJ45-Leitung mit dem Audioprozessor, die neben den Steuerinformationen auch die digitalen Audiosignale für die Kommunikation und Signalkontrolle überträgt.

+ Flexible Systemkonfiguration

Das modulare Konzept von AURATUS und NEXUS erlaubt kundenspezifische Konfigurationen des Gesamtsystems, die bei Bedarf um redundante Komponenten und Sonderfunktionen erweiterbar sind.

Für die verschiedenen Audioformate werden vielfältige Interface-Baugruppen angeboten; auch eine nachträgliche Erweiterung ist jederzeit möglich.

+ Geprüfte Qualität

AuratusStage-Tec-Produkte sind für den professionellen Anwendungsbereich konzipiert und weisen eine hohe Qualität auf. Dies betrifft sowohl die Audioqualität als auch die verarbeiteten Hardwarekomponenten und das auf eine hohe Zuverlässigkeit optimierte Gesamtkonzept.

AURATUS erfüllt alle Anforderungen der IRT-Pflichtenhefte 3/2 und 3/5, auch für analoge Ein- und Ausgänge. Die digitalen und analogen Audioschnittstellenkomponenten wurden erfolgreich durch die Rundfunk-Betriebstechnik (RBT) in Nürnberg, die RAI in Italien, die Evaluation Labs des ABC in New York und CCTV in China geprüft.

+ Qualitätssicherung

Alle Baugruppen werden vor Auslieferung ausführlichen Tests unterzogen. Ziel der Testläufe und Messungen ist es, sowohl die Funktionalität zu gewährleisten, als auch die in den Datenblättern beschriebenen technischen Daten zu verifizieren. Es werden computergestützte hoch effiziente Testverfahren mit den einzelnen Baugruppen durchgeführt, ergänzt durch manuelle Prüfungen sowie einen Langzeittest, die im Verbund der Gesamtanlage realisiert werden. Komplexe Baugruppen müssen sich darüber hinaus in inensiven Dauer- und Einzeltests bewähren. 

+ Handlichkeit

Das AURATUS/NEXUS-System ist für den Einbau in Übertragungswagen und Live-Einsätze hervorragend geeignet: Die Konsole ist sehr flach, hat eine geringe Tiefe und zeichnet sich durch ein niedriges Gewicht aus; der Audioprozessor benötigt samt I/O-Baugruppen nur Platz für 3?HE im Geräteschrank.

Das Koppelfeldsystem ist skalierbar und nutzt bei Bedarf weitere dezentrale Basisgeräte. Der Energieverbrauch aller Einzelkomponenten ist sehr niedrig; der Verschleiß und die Wärmeentwicklung sind entsprechend gering — alle Geräte kommen im Normalfall ohne Lüfter oder Klimatisierung aus.

+ Stromversorgung

Das AURATUS-Mischpultsystem zeichnet sich unter anderem durch seine geringe Verlustleistung aus. Es eignet sich dadurch sehr gut für den mobilen Einsatz und heizt auch kleine Regien nicht unnötig auf.

Die AURATUS-Konsole und die NEXUS-Basisgeräte werden üblicherweise von Netzteilen mit automatischer Versorgungsübernahme gespeist. Werden die Netzteile aus getrennten Netzstromkreisen versorgt, läuft das Mischpultsystem bei Ausfall eines Netzkreises unterbrechungsfrei weiter. Die NEXUS-Basisgeräte können bei Bedarf ebenfalls mit redundanten Netzteilen ausgestattet werden.

+ Wartung

Die Wartung des AURATUS-Mischpultsystems wird auf vielfältige Weise unterstützt. So können die Betriebsprogramme der NEXUS-Basisgeräte über den NEXUS-Konfigurationsrechner mit neuen Versionen aktualisiert werden.
Der Audioprozessor und die NEXUS-Baugruppen können im laufenden Betrieb ausgetauscht werden (Hot Swap), ebenso die Bedienkassetten.

Ausfallmeldungen und die Positionen betroffener Baugruppen werden individuell in unterschiedlichen Dialogfenstern auf dem NEXUS-Konfigurationsrechner angezeigt. Probleme werden vom System protokolliert, um eine nachträgliche Fehlerdiagnose zu erleichtern. 

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